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Pro und Kontra - das Architektenhaus

Die Vorstellungen von baldigen Eigenheimbesitzern, wie ihr Haus aufgebaut und gestaltet ist, variieren stark in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Kapital. Klar ist, dass Neubauten im Jahre 2013 insbesondere altersgerecht und möglichst barrierefrei konzipiert sein sollten, um teure Umbaumaßnahme im Alter zu vermeiden. Mit einem Architektenhaus bietet sich die Möglichkeit, ein Haus ganz nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu bauen – dies erfordert regelmäßig aber auch ausreichend Einsatz seitens des Bauherrn, denn ohne diesen Input lässt sich nur schwerlich etwas passendes realisieren.

Wir durchleuchten in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile einer Immobilie vom Architekten.

Zweierlei Funktionen auf Seiten des Architekten

Der Architekt hat aufgrund seiner Ausbildung die Befähigung und nötige Kontakte, um sowohl eine vorbereitende als auch beaufsichtigende Funktion wahrzunehmen. Das geht von der Auswahl des Grundstückes, über die Wahl der Handwerker hin zur Bauabnahme und möglicherweise notwendig werdenden Korrekturarbeiten. Umso wichtiger ist es also, alle Eigenschaften und Besonderheiten im Voraus anzugehen und transparent darzulegen. Honorare werden nach der Berufsordnung, der sogenannten HOAI, geregelt – darin sind Mindest- sowie Höchstwerte geregelt, um Verwerfungen vorzubeugen. Maßgeblich sind immer die reinen Baukosten, womit Sie von Anfang an eine sachgerechte Basis haben, um die Kosten zu erfahren.

Ausgenommen davon sind jedoch die Grundstückskosten sowie alle Baunebenkosten, sodass man bei voller Inanspruchnahme der Dienstleistung mit einem Aufwand in Höhe von zehn Prozent der Nettobaukosten rechnen muss. Der Vorteil liegt darin, dass der Architekt an keine bestimmten Produkte oder Hersteller gebunden ist. Die Gewährleistung und Garantie erstreckt sich somit auf jedes Gewerk einzeln, sodass das Risiko eines Totalausfalls dem üblichen Maß entspricht. Abschließend ist es von Vorteil, dass für jede einzelne Leistungsphase ein Architekt beauftragt werden kann, sodass frühzeitig Verfehlungen und unliebsame Dinge vermieden werden.

Die Nachteile

Nachteilig wirkt sich aus, dass es in der Regel keine Festpreise und fixe Termine gibt, da dies im Standesrecht nicht vorgesehen ist. Bei zeitintensiven Projekten kann dies zum Verhängnis werden, wenn man seinerseits entsprechende Verpflichtungen zu erfüllen hat. Ein Grund liegt auch darin, dass Preiskalkulationen einzelner Gewerke immer neu berechnet werden, sodass dies schlecht vom Architekten eingeschätzt werden kann.

Nicht selten stellen Sie Bauherren bei der Planung ihres Hauses auch so naiv an, dass wichtige Bereiche nicht oder nur unzulänglich betrachtet wurden und im Nachhinein nicht zusagen. Vergewissern Sie sich daher, dass Sie Schritt für Schritt vorgehen und immer alle offenen Fragen stellen, die Sie sonst fälschlicherweise als „geregelt“ betrachten würden. Die Dienstleistung des Architekten sorgt nicht dafür, dass dieser die volle Haftung für Dinge auf dem Bau übernimmt, sodass zusätzlich eine Bauherrenhaftpflicht und weitere Versicherungen unvermeidbar sind.
 

Bild: © Doc Rabe Media / fotolia.com

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