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Wohungsmarkt: Die Zahl der Neubauten steigt wieder an


Neubau
Erstmals seit 1997 steigt die Zahl Neubauten zum Vorjahr wieder an. D. h. es wurden im Jahr 2011 wieder mehr Neubauten genehmigt und auch fertiggestellt, als im Jahr 2010. Auch für 2012 wird mit steigenden Zahlen gerechnet. 

Seit 1997 geht die Anzahl der Baugenehmigungen und fertiggestellten Neubauten stark zurück. Von einstmals 578 000 Neubauten im Jahr 1997, sank die Zahl der Neubauten bis zum Jahr 2009 auf nur noch 159 000 fertiggestellten Neubauten. Jetzt scheint der Boden gefunden und die Zahl der fertiggestellten Neubauten steigt wieder an. Im Jahr 2011 waren es schon 185 000. Im Jahr 2012 wird mit einer Zahl von 210 000 Neubauten gerechnet, so das statistische Bundesamt. 

Update 2012

Im gesamten Jahr 2012 sind die Aufträge im Hochbau um 5,4 % gestiegen. Wohingegen die Baunachfrage im Dezember 2012 im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder um 2,7 % gesunken ist. Die endgültigen Zahlen der Baugenehmigungen und Baufertigstellungen für 2012 finden Sie hier : Baugenehmigungen 2012

Die niedrigen Zinsen für Baugeld und die relativ gute Stimmung, zusammen mit den bis dahin stabilen Preisen haben den Wohnungsmarkt wieder aktiviert. Allerdings haben dies auch die Bauzulieferer bemerkt, so dass sie Preise bereits angezogen haben. Der Baupreisindex stieg im Jahr 2011 bereits um 2,9 %. Im Jahr 2012 stiegen die Preise um ca. 2,5 %.

Der Wohungsmarkt im internationalen und nationalen Vergleich:

Auch wenn in Deutschland nun wieder mehr gebaut wird, ist Deutschland im europäischen Vergleich von 15 Ländern nur auf Platz 13. Nur in Dänemark und Irland wird weniger gebaut. Die Spitzenreiter im europäischen Vergleich bei den Neubauten sind die Schweiz, Frankreich und Österreich. Im Bundesdeutschen Vergleich haben Berlin und Hamburg die geringsten Wohneigentumsquoten zu verzeichnen. Während das Saarland und Rheinland-Pfalz die höchste Zahl an Wohneigentum aufweisen können. Im Saarland und Rheinland-Pfalz besitzen über 54 % der Einwohner, Wohneigentum. In Hamburg sind es nur 20,2 % aller Einwohner und in Berlin gerade einmal 14,1 %.

Eine Folge der geringen Bautätigkeit ist, dass das durchschnittliche Alter des Wohnungsbestandes in Deutschland, mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Der größte Teil der Wohnungen in Deutschland (46,3 %), stammt aus den Jahren 1949 - 1978 . Nur gerade einmal 12,5 % aller Wohnungen in Deutschland sind jünger als 20 Jahre. Aber fast 30 % sind bereits deutlich älter, als 60 Jahre. Insgesamt haben über die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland bereits mehr als 50 Jahre auf dem Buckel. Eine Verjüngung des Wohnungsbestandes durch Neubauten wäre also sowohl wünschenswert, als auch dringend erforderlich. Zumal viele Immobilien aus den 50 er und 60 er Jahren nicht gerade als Schmuckstücke zu bezeichnen sind.

Quelle: Baufinanzierung @ BeMu | statistisches Bundesamt destatis.de
 
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