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Wieviel Eigenkapital braucht man für eine Baufinanzierung?


Eigenkapital
Grundsätzlich ist für eine Baufinanzierung gar kein Eigenkapital nötig. Lediglich die Nebenkosten müssen aus Eigenmitteln bezahlt werden. Eine Immobilie ist bis zu 100 Prozent des Objektwertes beleihbar. In Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Je weniger Eigenkapital man in die Finanzierung einbringt, desto teurer wird die Finanzierung allerdings. Nicht nur wegen dess höheren Finanzierungsbedarfs, sondern auch weil die Zinsen dadurch deutlich teurer werden. Was man bei einer geplanten Vollfinanzierung alles beachten sollte, können Sie hier nachlesen Baufinanzierung ohne Eigenkapital.

Im umgekehrten Fall gilt natürlich genau das Gleiche. Je mehr Eigenkapital man in die Finanzierung einbringt, desto günstiger werden die Zinsen. Es gibt eine allgemeine Regel, dass man ca. 20 Prozent an Eigenmittel haben sollte. Wer diese Regel aufgestellt hat und warum, ist uns jedoch völlig unklar. Denn ganz so einfach ist es nicht. Auch wenn man 20 Prozent Eigenkapital in die Finanzierung einbringt, ist zwar das Risiko bei einer Zwangsversteigerung auf einem Teil seiner Schulden sitzen zu bleiben geringer, aber aus dem Schneider ist man auch damit nicht. 

Eigenkapitalerfordernis für Fördergeldern

Will man z.B. Fördermittel in Anspruch nehmen, ist in den meisten Bundesländern der Einsatz von Eigenkapital Pflicht. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitaleinsatzes ist jedoch unterschiedlich und geht von 10 bis 25 Prozent. Eine Übersicht der Fördermittel aller Bundesländer finden Sie hier Bauförderung der Bundesländer.

Beleihungsrenzen der Banken

Wie bereits erwähnt, werden die Zinssätze der Banken besser, je mehr Eigenkapital man mitbringt, da das Risiko der Banken mit steigendem Eigenkapitaleinsatz fällt. Die Beleihungsgrenzen der Banken, bei denen sich die Zinssätze ändern, sind zwar von Bank zu unterschiedlich, man kann sie jedoch folgendermaßen grob unterteilen. Den besten Zinssatz erhält man bei einer Beleihung von unter 50 Prozent des Beleihungswertes. Die nächste Staffelung liegt bei 60 Prozent. Weiter geht es mit der Beleihungsgrenze bis 80 Prozent. Danach werden die Grenzen enger. Bis 90 Prozent Beleihung, ab 90 Prozent bis 100 Prozent. Darüber hinaus gibt es nur noch einen Mischzins aus Privatdarlehen und Immobiliendarlehen.

Fazit: Wer die Möglichkeit hat, Eigenkapital in seine Finanzierung einzubringen, der sollte auch tun. Je mehr, desto besser. Wer aber aus welchen Gründen auch immer, bisher nicht die Möglichkeit hatte, sich ausreichend Eigenkapital anzusparen, muß dennoch nicht auf eine Immobilie verzichten. Man muß die Finanzierung nur sehr gut planen.

Gerne sind wir Ihnen bei der Planung Ihrer Baufinanzierung behilflich.
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Quelle: Baufinanzierung@BeMu (03.03.2010)

 

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